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Jahresausflug nach Schorndorf und zu Eins + Alles am 27. Juni 2015

Am Samstag, den 27. Juni 201 starteten die frohgelaunten Damen der Frauengymnastik morgens mit dem Bus nach Schorndorf. Die Fahrt war angenehm und kurzweilig und schon waren wir in Schorndorf.

 

Dort erhielten wir zwei sehr interessante Stadtführungen mit der Familie Daimler.

 

Schorndorf ist die Daimler-Stadt, zumal Gottlieb Daimler am 17. März 1834 in Schorndorf geboren wurde. In seinem Geburtshaus ist ein Museum eingerichtet, das wir am Ende der Stadtführung besichtigten.

 

2015 200 Lina Daimler  Eine Gruppe war unterwegs mit Lina Daimler, der zweiten

  Ehefrau von Gottlieb Daimler. Im historischen Gewand, mit

  langem Rock, ganz auf Taille gearbeitet und mit Schnürstiefeln,

  führte uns Lina Daimler durch Schorndorf und wusste so

  einiges aus der damaligen Zeit zu berichten.

  Mit ein bisschen Fantasie fühlten wir uns in das auslaufende

  19. Jahrhundert hineinversetzt.

 

2015 210 Gottlieb DaimlerDie andere Gruppe war unterwegs mit Gottlieb Daimler (im Bild

mit Sabine Drexler). Im schwarzen Anzug mit einer Melone auf

dem Kopf, wusste er ebenfalls so einiges aus der damaligen

Zeit zu erzählen. Er, Gottlieb Daimler, hatte eine Vision, aber

ob der Schorndorfer Ingenieur und Tüftler ahnte, wie sehr

seine Motoren die Welt verändern sollten?

 

 

 

 

2015 220 Stadtkirche  2015 230 Altar StadtkircheWir starteten an der spätgotischen

  Schorndorfer Stadtkirche, die sich im

  Zentrum der Stadt befindet, westlich des

  bekannten historischen Marktplatzes.

  Mit dem Bau der Kirche, die durch Ablässe

  finanziert wurde, wurde zu Ostern 1477

  begonnen. Seit 1534, kurz nach der

  Reformation wurde die Gemeinde 

  evangelisch. Beim großen Stadtbrand 1634 wurde fast die komplette Stadt und auch der Großteil der Kirche zerstört – das Chorgewölbe hielt jedoch Stand. Der erneute Aufbau der Kirche dauerte bis 1660, so dass verschiedene Baustile erkennbar sind. Die ältesten Teile sind die Figuren des Heiligen Sebastian und Rochus sowie die Wurzel-Jesse-Darstellung im Marienchor.

 

2015 250 Armer Konrad  Auf dem Kirchplatz befinden sich 10

  Skulpturen zum „Armen Konrad“, einem

  Bündnis des Gemeinen Mannes, das 1514

  im Herzogtum Württemberg gegen Herzog

  Ulrich aufbegehrte. Dieser betrieb eine

  strenge Umverteilungspolitik und eine

  zunehmende Entrechung zu Lasten der

armen Leute. Es war einer der größten Bauernaufstände der damaligen Zeit. Zum Andenken an die damals Geächteten wurden stellvertretend 10 Skulpturen mit Namen aufgestellt.

 

2015 300 Daimler Geburtshaus2015 310 Daimler Geburtshaus  Am Ende der Stadtführung besichtigten

  wir das Geburtshaus von Gottlieb

  Daimler, in dem ein Museum

  untergebracht ist.

  Dieser wuchs als Bäckersohn auf,

  besuchte die Realschule und erlernte

  das Büchsenmacher-Handwerk.

  1852 ging er an die Polytechnische

  Schule in Stuttgart. In seiner Werkstatt

in Bad Cannstatt  entwickelte den Benzinmotor, der unser aller Leben bis heute beeinflusst.

 

2015 350 Erfindungen

2015 360 Erfindungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir nun viel Wissenswertes über Schorndorf erfahren hatten, blieb uns noch Zeit zu einem Stadtbummel.

 

 

2015 400 Eins + Alles Eingang  Mittags fuhren wir mit dem Bus in den

  Welzheimer Wald zum Erfahrungsfeld der

  Sinne: „Eins + Alles“, das von der Lebens-

  und Arbeitsgemeinschaft Christopherus

  als Werkstatt für behinderte Menschen

  betrieben wird.

  Dahinter steckt die Idee, dass auf der Ebene

der Sinneserfahrung – also jenseits von Vernunft und Rationalität – alle Menschen gleich sind und Behinderungen in den Hintergrund treten.

2015 410 Eins + Alles Menschen mit geistiger Behinderung

unterstützen im Service, bei der Pflege der

Anlagen, bei der Betreuung der Gäste oder

in der Kaffeerösterei el molinillo.

Menschen sollen voneinander lernen, jeder hat

unterschiedliche Fähigkeiten und Begabungen.

 

 

Die Anlage ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt:

 

2015 500 Weidenkathedrale  Weidenkathedrale:

  2000 Weidenruten wurden gepflanzt und

  bilden einen Innenraum von 750 m²,

  weltweit die größte Weidenarchitektur in

  dieser Bautechnik

 

2015 510 TieroaseTieroase:

Lamas, Esel, Schafe, Ziegen und viele Tiere mehr: Die Tiere

können gestreichelt, gefüttert und gepflegt werden.

Auch einen Bienenstock gibt es.

 

 

 

2015 520 Wunderweg     2015 530 Wunderweg   2015 540 Wunderweg
Wunderweg:

Hier werden die Sinne an der Tonspur, im Balancierpfad, 

im Waldwohnzimmer, …   gefordert.

 

2015 550 Feuerzelt  Feuerzelt:

  Hier kann man selbst aktiv werden:

  Feuer aufbauen, Funken schlagen, Brennen von

  Brandsiegeln, Stockbrot backen, ...

 

 

 

 

 

2015 560 Im DunkelnIm Dunkeln:

Im Dunkeln wird jeder Schritt zum Abenteuer!

Nicht zu vergessen ist das Dunkelrestaurant.

 

 

 

 

2015 570 Wald der Balance

  Wald der Balance:

  Hier wird der Gleichgewichtssinn gefordert.

 

 

 

 

 

 

 

2015 580 Rote AchseRote Achse:

Im Innenbereich auf 3 Stockwerken:

Ein Raum für viele Sinneswahrnehmungen.

 

 

 

 

 

2015 591 Greifvogelschau 1    2015 592 Greifvogelschau 2    2015 594 Greifvogelschau 4

 

2015 598 Greifvogelschau 8  Am Nachmittag fand eine Greifvögel-

  Vorstellung und Flugschau statt.

  Der Falkner Wolfgang Weller von der Burg

  Hohenneuffen präsentierte mit seinem Team

  Falken, Bussarde und eine Uhu-Dame sowie

  deren spektakulären Flugkünste. Es war sehr

  kurzweilig und unterhaltsam.

 

 

 2015 595 Greifvogelschau 5    2015 596 Greifvogelschau 6    2015 597 Greifvogelschau 7 

 

 

Am Abend fuhren wir zurück nach Schorndorf zum Abendessen in das Restaurent Kesselhaus Gasthofbrauerei.

Bei leckerem Essen und angenehmen Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen.

 

2015 601 Essen 1  2015 602 Essen 2

2015 603 Essen 3  2015 604 Essen 4

2015 605 Essen 5  2015 606 Essen 6

2015 607 Essen 7

 

Zum Abschluss gab´s noch ein Gruppenfoto:

 

 2015 100 Schorndorf

 

 

Mit dem Bus fuhren wir wieder zurück nach Esslingen.

 

Vielen Dank an Sabine, Marion und Sabine für die gute Organisation. Es war wieder ein gelungener Ausflug!

 

 



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