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Jahresausflug nach Füssen und Schloss Neuschwanstein am 16. Juni 2012

2012/b FüssenAm Samstag, den 16. Juni 2012 starteten die frohgelaunten Damen der Frauengymnastik morgens um 8.00 Uhr mit dem Bus nach Füssen.

 

2012/c FüssenNach einer angenehmen, geruhsamen Fahrt erreichten wir gegen 11 Uhr Füssen.

In zwei Gruppen geteilt, erlebten wir eine sehr interessante und informative Stadtführung, die uns die Historie und Sehenswürdigkeiten von Füssen näherbrachten.

Die Stadt Füssen, am Ende der Romantischen Strasse gelegen, blickt auf eine 1500-jährige Geschichte zurück, als hier noch zu Römerzeiten Soldaten und Kaufleute auf dem Weg nach Augsburg und in die nördlichen Regionen Halt machten. Füssen verdankt seine internationale Bekanntheit heute vor allem den Königschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein, die der Region den Namen Königswinkel gegeben haben

Aber nicht nur die Bauleidenschaft König Ludwigs II. und seiner Vorfahren begründen Füssens Ruf. Liebhaber von Barock, Rokoko, Spätgotik und R61_300pxFuessen1.jpgenaissance können in Füssen voll auf ihre Kosten kommen. Architektonische und künstlerische Arbeiten von hohem Rang sind hier zu finden. Das "Hohe Schloß" in Füssen zählt zu den größten und bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen Schwabens. Es war einst 2012/d Füssendie Sommerresidenz der Augsburger Fürstbischofe. Besucher sind immer wieder erstaunt, die vielen Erker und sonstige Fassadenverschönerungen zu sehen und erst bei genauem Hinschauen wird dann entdeckt, dass es wundervolle Illusionsmalereien sind.

Selten ist Natur vielfältiger als im bayerischen Königswinkel. Hier begegnen sich gleich drei Landschaftsformen: sanfte Allgäuer Hügel, wilde Bergwelt und eine idyllische Seenlandschaft, die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für einen unvergesslichen Aktivurlaub bieten!

Der Königswinkel wird im Süden eingerahmt von den schroffen, mehr als 2000 Meter hohen Gipfeln der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen, wobei letztere unter Alpinisten als die „Dolomiten der Nordalpen“ gelten und wegen ihrer anspruchsvollen Kletterrouten ein gerne angest
euertes Ziel sind.

61_Sabine_und_Sabine_2012.JPGNachdem wir Füssen kennengelernt hatten, genossen wir noch in Cafés den Frühlingstag. Auch für einen kurzen Stadtbummel blieb noch Zeit.

 

Um 14 Uhr fuhren wir nach Schloss Neuschwanstein.

 

Dort konnten wir dieses schöne Schloss besichtigen.

 

König Ludwig II. ließ ab dem Jahre 1868 das Schloss Neuschwanstein von dem Architekten Eduard Riedel und ab 1874 von Georg Dollmann errichten. König Ludwig II. ist aufgrund seiner Exentrik auch als der "Verrückte König" bekannt. Daher wurde er entmachtet bevor das Schloss fertiggestellt war. Er starb unter mysteriösen Umständen im Jahre 1886. Am 1. August 1886, nach dem Tode des Königs, wurde Neuschwanstein erstmals dem Publikum präsentiert, doch war das Schloss nicht ganz vollendet. Der angefangene Bergfried blieb unvollendet, seine Fundamente kann man im "Oberen Hof" sehen. Die "Kemenate" auf der Südseite des Oberen Hofes wurde bis 1891 in vereinfachten Formen fertiggestellt.

Auf einem Bergrücken mit den Resten zweier kleiner Burgen plante Ludwig II. seine "Neue Burg Hohenschwangau" - die Bezeichnung "Schloss Neuschwanstein" entstand erst nach dem Tode König Ludwigs II. Die "Neue Burg" sollte einer idealen mittelalterlichen Burg gleichen, zugleich aber mit allen modernen technischen Errungenschaften ausgestattet sein.

Die Grundsteinlegung zur "Neuen Burg" erfolgte am 5. September 1869. Zunächst wurde 1873 der Torbau fertiggestellt, in welchem Ludwig II. jahrelang wohnte.

Erst im Jahre 1880 war das Richtfest für den Palas, der 1884 bezogen wurde. 61_290pxCastle_Neuschwanstein.jpgDoch Ludwig II. änderte sein Bauprogramm mehrfach - so ließ der immer menschenscheuer werdende König etwa anstelle von Gästezimmern einen "Maurischen Saal" planen und statt des Schreibzimmers eine Grotte, das Audienzzimmer wurde zum Thronsaal, der als Denkmal des Königtums und als Abbild der sagenhaften Gralshalle dienen sollte. Für die Umbauarbeiten zu diesem Saal mußte in den bereits errichteten Palast eine hochmoderne Stahlkonstruktion eingebaut werden.

Bis zum Jahr 1886 - dem Todesjahr des Königs - waren erst 14 Räume und mit ihrer Inneneinrichtung fertiggestellt. Hier sind besonders die Wandteppiche und Gemälde mit Szenen aus den Opern von Richard Wagner zu bestaunen, die die Verehrung Ludwigs für Wagner bezeugen. Erst 1891 wurde das Schloss von Julius Hoffmann vollendet.

 

2012/a FüssenDann hieß es Abschied nehmen von diesem wundervollen Schloss und wir fuhren um 16.15 Uhr nach Neu-Ulm, wo wir im Landgasthof Hirsch ein köstliches Abendessen genossen.

 

Frisch gestärkt, von den Eindrücken des Tages gut gelaunt, begaben wir uns auf die Rückfahrt und errreichten glücklich und zufrieden um 21.00 Uhr wieder Esslingen.

 

Vielen Dank an Sabine und Sabine für die gute Organisation. Es war wieder ein gelungener Ausflug!

 

 

 

 



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