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Jahresausflug nach Freiburg am 21. Mai 2011

Am Samstag, 21. Mai 2011 starteten morgens 51 frohgelaunte Frauen bei herrlichem Wetter mit dem Bus nach Freiburg. Dort erwarteten uns bereits zwei Stadtführerinnen, die uns Historie und Sehenswürdigkeiten von Freiburg näherbrachten.

 

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1091 bauten die Zähringer auf dem Schlossberg eine Burg und 1120 wurde der Bereich der südlichen Altstadt und Oberlindens durch Marktrecht zur Stadt erhoben.

1200 wurde der Auftrag zum Bau des Münsters gegeben. Später übernahmen die Bürger die Kosten für den Bau. Dieser wurde 1513 vollendet. Das Münster ist fast vollständig im gotischen Stil erbaut.

1498 hielt Maximilian I. Reichstag in Freiburg. 1821 wurde die Stadt Bischofssitz.

 

Die Freiburger Bächle sind ein Wahrzeichen der Stadt. Urkundlich erwähnt wurden sie bereits 1220 und 1238.

Sie befinden sich in den meisten Straßen und Gassen der Altstadt und führen das Wasser der Dreisam

 

Eine weitere Besonderheit sind die gespaltenen Flusskiesel als Belag für die Wege. Diese bilden eine relativ ebene und bequem begehbare Oberfläche. Die ältesten Pflasterungen stammen aus dem 16. Jahrhundert. Ab 1870 wurden gespaltene Flusskiesel großflächig eingesetzt. Vor den Läden wurden passende Symbole wie z.B. eine Schere für die Schneiderei gestaltet.

 

Nach der interessanten und informativen Stadtführung hatten wir Zeit, die Stadt in Gruppen zu erkunden.

 

Um 14.20 Uhr starteten wir bei angenehmen 25 °C nach Ihringen am Südhang des Kaiserstuhls. Um 15.00 Uhr erreichten wir die im Jahre 1924 gegründete Ihringer Winzergenossenschaft. Nachdem 3 Traktoren mit 51 Damen vollbesetzt waren, wurden wir in flottem Tempo in die Weinberge gefahren. Wir erfuhren, dass der Kaiserstuhl, die Wärmeinsel in Baden, eine größere Kolonie des afrikanischen Bienenfressers beherbergt. Dort wächst auch die seit 900 Jahren bekannte Färberwaid, aus der man früher den blauen Farbstoff gewann.

 

An der Südspitze des Kaiserstuhls, am Aussichtspunkt Lenzenberg, genossen wir die schöne Aussicht und erfuhren Wissenswertes rund um den Kaiserstuhl.

 

Der Blick reicht von den Vogesen zum Schwarzwald und in den ca. 140 km entfernten Schweizer Jura. Da der Kaiserstuhl im Regenschatten der Vogesen liegt, herrscht hier trocken-heißes mediterranes Klima.

 

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Nach den interessanten Erläuterungen ging es in flottem Tempo durch die Weinberge wieder hinab zur Winzergenossenschaft. Dort nahmen wir an einer Kellerbesichtigung teil und staunten über die Lagermöglichkeiten des Weines. Durchschnittlich lagern in der Winzergenossenschaft etwa 12 Mio l Wein. Pro Stunde werden etwa 5000 – 6000 l Wein in Flaschen abgefüllt.

 

Bereits im Keller bekamen wir so manchen guten Tropfen zum Probieren. Zur Weinprobe mit Abendessen wurden uns verschiedene Weine kredenzt.

 

Gut gelaunt machten wir uns um 18.40 Uhr bei sonnigen warmen 25°C auf die Rückfahrt. Wir erreichten zufrieden über den schönen erlebnisreichen Tag Esslingen und danken unseren Organisatorinnen Sabine, Sabine und Christine für den interessanten Ausflug.

 

 

 



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