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Wasserschlösser: Esslinger Wasserspeicher

Herbstwanderung der Fit & Play am 19. Oktober 2019

Herbstwanderung der Fit & Play 2019

Herbstwanderung 2019

 

Unsere Herbstwanderungen beschränken sich auf kurze Strecken „rund um unseren Kirchturm“. In diesem Jahr wollten wir uns mal die Wasserspeicher auf der Burg näher betrachten. Ein kurzer Anruf bei den Stadtwerken genügte, wir bekamen sogar kurzfristig einen Termin am Samstagnachmittag. Als wir uns – 17 Personen – bei dem Spielplatz oben vor der Burg versammelt hatten begrüßte uns Herr  Illsinger von den Stadtwerken sehr freundlich. Dann stiegen wir hinunter zu dem großen Tor und traten in die geheimnisvolle Welt eines Wasserspeichers ein. Anhand eines Reliefs erhklärte uns Herr Illsinger die Standorte der Zisternen, die Zuführung der Wasser aus dem Donauried und des Bodensees und das Netz der Pumpwerke und Leitungen, durch die die Versorgung der Stadtteile auch dann gesichert ist, wenn es einmal zu Störungen kommt. Ganz schön spannend und: raffiniert durchdacht.

Nach diesem Vortrag in dem Vorraum des Speichers konnten wir nun einen Blick in die technische Anlage an sich tun.

Durch ein Fenster blickt man in einen von zwei je 2000 l umfassenden Wasserbehältern. Das Wasser ist so klar, dass man zunächst nicht bemerkt, dass sich die Säulenpilze in der völlig ruhigen Wasser-oberfläche spiegeln. Sieht irgendwie romantisch aus. Dann die eigentliche Technik. Mächtig blau lackierte Edelstahl-Rohre, ich denke mit etwa 60 cm Durchmesser, in die starke Pumpen eingebaut sind. Sie fördern jeweils mehr als 60 l in der Sekunde. Ganz schön heftig. Klar gekennzeichnet die Fließrichtungen (Vor – und Rücklauf). Sie bedienen die Leerung bzw. die Füllung der beiden Tanks, die Weiterleitung zu den Verbrauchern oder zu den verbundenen weiteren Speichern im Stadtgebiet.

Uber eine steile Spindel aus Stahl steigt man hinunter auf das Niveau des Bodens der Tanks, wo sich der größte Teil der Technik befindet. Die Tanks wie auch die Leitungen unterliegen ständiger Kontrolle, was vor allem die Hygiene aber auch die Betriebsbereitschaft der Rohre und Motoren angeht. Zum Schluss ein Blick in den Kontrollraum mit den Apparaturen der Funtions- und Sicherheitskontrolle. Hier kann niemand unbemerkt Dummheiten machen.

Schließlich gingen wir hinüber in den inneren Bereich der Burg, wo der Einstieg über eine Bodenklappe zum historischen Wasserspeicher von 1876 -1996 führt, der ein Fassungsvermögen von 1600 l hatte. Heute sagt man dazu gerne „Location“, wenn man an Spielorte für Krimis oder wilde Dramen denkt. Man versteht schon beim Hinuntersteigen über die rostig Eisenspindel, warum die Stadtwerke keine Haftung für etwaige Gefahren übernimmt; man unterzeichnet deshalb eine Freistellungserklärung – und passt eben ein wenig auf, wohin man tritt. Ebenfalls hoch interessant.

Herrn Illsinger sei ein dickes Lob für seine anschauliche Schilderung und auch geduldige Fragenbeantwortung ausgesprochen; er strahlte Freude an seiner Arbeit selbst aus, und auch daran, darüber zu berichten.

Anschließend wanderten wir zu unserer Vereinsgaststätte und hatten noch viel zu erzählen.

PS: Man kann vor seiner Haustüre ganz schön spannende Sachen erleben. Ohne Flugzeug oder PKW.

U.P.

 

Herbstwanderung 2019

 

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